Übersicht über die Modi der Firestore Enterprise-Version

Die Firestore Enterprise-Version bietet eine erweiterte Abfrage-Engine, die eine breite Palette von Abfragefunktionen unterstützt. Dadurch unterscheidet sich die Abfrageausführung in dieser Version deutlich, da Indexe optional sind. Daher werden Indexe für einzelne Felder nicht mehr automatisch erstellt. So können Abfragen ohne vorherige Indexkonfigurationen ausgeführt werden. Bei Abfragen ohne Index wird standardmäßig die gesamte Sammlung gescannt. Entwickler können bei Bedarf Indexe erstellen, um die Latenz zu verbessern und Kosten zu senken, wenn das Dataset wächst.

Zusätzlich zu den Funktionen der Firestore Standard-Version unterstützt die Enterprise-Version die folgenden Betriebsmodi, die Sie beim Erstellen einer Datenbank auswählen können:

  • Firestore im nativen Modus mit Core- und Pipeline-Vorgängen (Vorabversion) : In diesem Modus werden zwei verschiedene Vorgänge integriert: Core und Pipelines. Die Firestore Core-Vorgänge bieten die Standardfunktionen zum Erstellen, Lesen, Aktualisieren und Löschen von Dokumenten (CRUD) sowie integrierte Unterstützung für Echtzeit-Abfragen und Offline-Persistenz. Bei Firestore-Pipeline-Vorgängen wird eine flexible Abfragesyntax verwendet, die erweiterte Datenabrufvorgänge für Anwendungen ermöglicht. Weitere Informationen zu diesen Funktionen finden Sie unter Übersicht über den nativen Modus von Firestore.
  • Firestore mit MongoDB-Kompatibilität:In diesem Modus können Entwickler vorhandenen MongoDB-Anwendungscode, ‑Treiber, ‑Tools und das Open-Source-Ökosystem von MongoDB-Integrationen mit Cloud Firestore verwenden. Er unterstützt die MongoDB-Abfragesprache (MongoDB Query Language, MQL) und BSON-Datentypen und kann somit als direkter Ersatz für MongoDB-Arbeitslasten dienen. Gleichzeitig bietet er die Vorteile der automatischen Skalierung und Hochverfügbarkeit von Firestore. Weitere Informationen zu diesen Funktionen finden Sie unter Übersicht über die MongoDB-Kompatibilität.